Normal ist anders- anders ist normal

Leben mit einer Behinderung

Jenson ist tapfer. Er beklagt sich nicht. Weder über seine Schmerzen, noch dass er etwas nicht kann - so wie seine Altersgenossen. Denn der Zehnjährige leidet unter Muskelschwund.

Er sitzt im Rollstuhl, zwei Titanstangen halten seinen Oberkörper aufgerichtet. Wie ist das, wenn man seine Arme oder Beine nicht bewegen kann, wenn man auf Krücken läuft oder im Rollstuhl sitzt. Wenn man nichts sehen oder hören kann oder einfach nicht so gut denken kann wie andere Kinder? Wenn man "anders" ist als normal? Kinder, die ein Handicap haben, haben es oft nicht leicht. Sie brauchen Hilfe und andere Menschen, die sich um sie kümmern. In der Schule, im Kindergarten und in ihrer Freizeit. Es gibt zwar spezielle Förderschulen und auch immer mehr integrative Einrichtungen, in denen Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam lernen und spielen.
Trotzdem gibt es im Alltag immer wieder Probleme, denn die Barrieren in den Köpfen sind oft größer als die "Stolperfallen" auf der Straße. Immer noch werden viele Behinderte ausgegrenzt, weil Nicht-Behinderte Angst vor ihnen haben und nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen sollen. Vorbilder und gute Beispiele zur Integration sind also gefragt. Um Mut zu machen, sich zu orientieren - damit "Anderssein" endlich normal wird.

Autorin: Monika Hanewinkel
Redaktion: Matthias Wegener
Moderation: Christian Schmitt
Themen: Eltern Wissen, Lehrer Wissen

Jenson und Doreen

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